Reglement für Trecker-Treck

 

Klasseneinteilung

                             Standard

 

Sport

 

Gewichtsklassen in Tonnen:

Toleranz 100 kg mit Fahrer

3,5

4,5

5,5

6,5

8,0

15,0

 

 

 

3,5

4,5

5,5

 

 

 

 

Darf Allrad benutzt werden,

Ja oder Nein

N

N

N

J

J

J

 

 

 

N

 

N

 

N

 

 

 

 

 

 

 

Grundvoraussetzungen

 

 

- Aufbau aus einem landwirtschaftlichen Traktor

- Motorblock und Getriebeblock müssen original sein, bzw.

in der Weise schon einmal gebaut, oder zueinander passend

gebaut worden sein (z.B. Ford Major mit 6 Zyl. Motor)

- Einspritzung von Wassergemischen erlaubt

- Schlepper in den Sportklassen müssen mit starren

Steigbegrenzer ausgestattet sein

- Schlepper in den Sportklassen müssen mit Notaus ausgerüstet sein

- Motordrehzahl max.2700 U/min

- Standardklassen 3,5 u. 4,5 to bis 4 Zylinder

- Standard Landmaschine (Fabriktraktor)

- 4,5 to Klasse 5 und 6 Zylinder maximal ohne Turbo

- 5,5 to Klasse bis 130 PS

- 6,5 to Klasse bis 150 PS

- Standart Einspritzpumpe (Hochdrehen der Pumpe erlaubt)

- Schlepper mit Notaus gelten nicht mehr alls Standart

- Motordrehzahl max.2700 U/min

- Die Motordrehzahl wird bei den drei erstplazierten in jeder Klasse direckt nach dem Durchlauf überprüft

- Weiterhin werden auch Stichproben bei anderen Schleppern durch geführt

- Einspritzung bzw. Benutzung von anderen Kraftstoffen als Diesel ist verboten

Reifen

- Zwillingsbereifung muss gesichert sein

- Zwillingsbereifung ist in der Sportklasse verboten

- Reifen mit Ketten, Stahlspikes oder ähnlichem sind verboten

- Keine geschnittenen Reifen in den Standardklassen

Ballastgewichte

- fällt ein Gewicht vom Trecker, ist dieser disqualifiziert

- dürfen nicht komplett über die hintere Radabdeckunghinaus angebracht sein (nicht höher)

- müssen an einer Halterung befestigt sein

- müssen mit Spanngurten o. ä. gesichert (befestigt) sein

- müssen so angebracht sein das der Anhängepunkt frei zugänglich ist

- Bei Frontgewichten darf der Anhängepunkt max.1,00m vor den vordersten Punkt der Motorhaube sein

- Bei Schleppern mit Frontladern darf nur die Schwinge montiert sein

- Kreiseleggen oder ander landwirtschaftliche Geräte dürfen nicht als Ballastgewicht benutzt werden

- die Zuständige Person an der Waage hat zu entscheiden ob die Anbringung der Gewichte den Vorgaben des Reglements 

  entspricht oder ob der Trecker nicht an den Start gehen darf. Wer den Anweisungen dieser Person zuwieder handelt wird von der 

  Veranstaltung disqualifiziert

Steigbegrenzer

- blockierte Hydraulik (Unterlenker am tiefsten Punkt) in

  Hubrichtung

- Eine ähnliche Konstruktion wie in der Skizze zu sehen 

  ist kann die Unterlenker ersetzen

- muß den Traktor tragen können

- ohne Steigbegrenzer wird der Traktor nicht zum Start    

  zugelassen

- muss den Traktor tragen können

- sollte der abgebildeten Skizze ähnlich sein

- ohne Steigbegrenzer wir der Traktor nicht zum Start

  zugelassen

Anhängepunkt

- Einhängepunkt von mind. 75 mm Innenmaß, oder Zugmaul mit Ring oder Schekel (Ring oder Scheckel sollte vom Teilnehmer   

  mitgebracht werden)

- Anhängepunkt max. 60 cm vom Boden entfernt, bei der Sport-Klasse 50cm.

- muss Verbindung mit dem Getriebegehäuse haben

 

- darf in keine Richtung Spiel haben (nur der evtl. eingehängte 

  Schekel)

Überrollbügel

- jeder Trecker muss einen stabilen originalen oder einen aus stabilem Rohrrahmen bestehenden Überrollbügel haben

- bei Standardtraktoren reicht auch eine Kabine aus

 

 

 

 

 

 

 

Steigerbegrenzer                                                       

- freiliegende Turbolader die nicht von der Motorhaube 

  abgeschirmt sind, müssen mit Blechen verkleidet sein

- Im Abgasrohr hinter dem Turbolader sollten zwei Schrauben  

  über Kreuz angebracht sein (M10), so soll bei einem Defekt 

  das herausfliegen von Teilen des Turboladers verhindert  

  werden

 

Sonderreglement für Traktoren der Sportklasse

 

- Ein Sporttrecker darf mit zusätzlichen Turboladern oder Kompressoren ausgerüstet sein

- Entlang des Motorblocks und der sich bewegenden Teile am Motor sollten Bleche angebracht sein

 

  Punkte die von den Teams vorsorglich beachtet werden können, aber nicht müssen:

- Um die Kupplungsglocke soll ein Schutz aus 10 mm starkem Stahl angebracht sein (mind. 5 cm über den Übergang von Motor und Kupplungsglocke hinweg, in 

  Richtung Motor, sowie mind. 7 cm hinter der Kupplung). Die Kupplungsglocke muss in diesem Bereich rundherum geschlossen geschützt sein.

- Der Motor- und der Getriebeblock müssen durch einen Rahmen miteinander verbunden sein. (Es reichen z.B. ein 10mm starkes Flacheisen, U- oder T-Träger)

- Der Trecker muss mit einem Notstop ausgerüstet sein, den sowohl der Fahrer des Treckers als auch der Fahrer des Bremswagens bedienen kann

- Es müssen mind. zwei Stahlseile von mind. 8mm Stärke um den Motorblock gespannt werden, jeder Zylinderkopf muss mit Stahlseilen gesichert werden.

- Der Gashebel bzw. das Gaspedal muss selbstständig wieder zurück auf die Position "Standgas" gehen ( z.B. durch eine Feder).

- Auf dem Trecker muß sich ein funktionsfähiger Feuerlöscher befinden

 

Definition des Sporttreckers:

 

Ein Sporttrecker ist ein Trecker der dem Reglement der Standartklasse nicht entspricht. Jeder Trecker an dem Nachträglich zur Leistungssteigerung Teile nachgerüstet oder umgerüstet wurden gilt als Sporttrecker. An jedem Trecker, an dem Nachrüstungen und Umbauten durch eine Eintragung in die Fahrzeugpapiere nachgewiesen weden können, gilt die Nachrüstung als Standart.

Ein Trecker der ein nicht Fabrikgemäßes Getriebe oder einen nicht originalen Motor hat gilt als Sporttrecker. Motor und Getriebe eines Sporttreckers sollten zueinander passen (wie bei Ford Major Getriebe u. 6 Zyl. Ford Motor).

Geht nach Meinung des Veranstalters eine Gefahr für Zuschauer oder Fahrer von dem Trecker aus darf dieser den Trecker von der Veranstaltung disqualifizieren.

In Zweifels- sowie Einzelfällen liegt die Entscheidung bei dem Veranstalter.

 

Allgemeines Reglement

 

Einige Punkte die im  technischen-Reglement bezüglich der Veranstaltung nicht genannt wurden:

 

- Punkte des Reglements, die nicht verstanden wurden oder zu Konflikten führen, sind mit der Rennleitung bzw. dem Veranstalter zu besprechen.

- Allen Teilnehmern muss das Reglement in Schriftform vorliegen. Der Erhalt sowie das Einverständnis zu dem Reglement ist mit einer Unterschrift zu quittieren.

- Wenn sich mehrere Fahrer auf einem Trecker abwechseln ist die Einverständnisserklärung zum Reglement von jedem Fahrer auszufüllen und zu unterschreiben.

- Teilnehmer, die das Reglement nicht anerkennen oder mißachten, werden von der Rennleitung bzw. dem Veranstalter von der Veranstaltung ausgeschlossen.

- Der Teilnehmer muss eine gültige Fahrerlaubnis für landwirtschaftliche Nutzfahrzeuge besitzen und mindestens 18 Jahre alt sein. Ist ein Teilnehmer erst 16 Jahre 

  alt muss eine schriftliche Einverständnisserklärung der Eltern vorliegen.

- Der Teilnehmer darf vor und wärend des Wettkampfes keinen Alkohol oder andere berauschende Mittel zu sich nehmen.

- Ein Teilnehmer, der nicht am Start ist darf sich nicht zwischen der Bahnbegrenzung (Absperrung) aufhalten.

- Die Startnummer muss so angebracht sein, dass sie für die Bahnkommissare erkennbar ist.

- Der Teilnehmer, der den Bremswagen mit seinem Trecker am weitesten über die Bahn zieht, ist der Sieger, bei mehreren Full-Pulls folgt ein Finallauf (Stechen).

- Der Veranstalter haftet nicht für Schäden, die bei oder in Folge der Veranstaltung am Trecker entstehen.

- Der Teilnehmer darf wärend des Zuges nicht vom Sitz des Treckers aufstehen.

- Der Teilnehmer hat den Anweisungen der Verantwortlichen auf der Bahn Folge zu leisten.

- Sind in einer Klasse mehr als 10 Teilnehmer am Start darf jeder Teilnehmer nur einen Wertungszug machen. Eine Außnahme gilt für den ersten Teilnehmer einer  

  Klasse, denn dieser Teilnehmer macht den Probezug.

- Die Sportklassen starten sofort im Anschluss an die jeweilige Standartklasse (z.B. 3,5t Sportklasse im Anschluss an die 3,5t Standartklasse) 

 

- Fährt ein Teilnehmer mit einem nicht Standarttrecker (also einem Sporttrecker) in der Standartklasse wird er disqualifiziert. Die Folge einer bewussten Teilnahme

  eines Sporttreckers in einer Standartklasse ist der Ausschluss von sämtlichen Veranstaltungen bei denen dieses Reglement gilt.

- Auf dem Veranstaltungsgelände darf nicht schneller als 5 km/h gefahren werden. Den Anweisungen des Veranstalters ist Folge zu leisten.

- Ein Trecker darf nur in zwei Klassen an den Start gehen

 

 

Die Bahnregeln:

 

- Ist der Trecker an den Bremswagen angehängt, ist zuerst die Kette auf Spannung zu bringen, dann wird auf das Zeichen (grüne Flagge), ohne zu rucken und  

  ohne dass die Kette sich wieder lockern kann, gestartet.

- Es darf nicht eher gestartet werden, als das die grüne Flagge gezeigt wird.

- Es muss auf jeden Fall gestoppt werden, wenn der Verantwortliche die rote Flagge zeigt.

- Wird aus technischen Gründen oder anderen schlüssigen Gründen vom Teilnehmer innerhalb der ersten 10 Meter der Bahn gestoppt, darf er noch einmal neu 

  starten, einen zweiten neuen Versuch gibt es nicht.

- Während des Zuges darf nicht gekuppelt oder geschaltet werden. Lastschaltstufen, die ohne Betätigen der Kupplung geschaltet werden können, dürfen 

  benutzt werden.

- Wer die rote Flagge missachtet, wird von der Rennleitung disqualifiziert.

- Wer während des Zuges mit dem Trecker über oder auf die Bahnmmakierung fährt, wird disqualifiziert.

 

 

Der Trecker:

 

- Muß von dem Veranstalter zur Veranstaltung zugelassen sein. Der Veranstalter kann  

  Trecker von der Veranstaltung ausschließen. Der Veranstalter darf Trecker nachträglich disqualifizieren.

- Muß vor jeder Klasse gewogen werden, bei einzelnen Veranstaltungen kann auch vor jedem Zug gewogen werden.

- Ein Traktor darf nicht zweimal in einer Klasse an den Start gehen, außer es kommt zu einem zweiten Lauf oder einem Stechen.

- Ein Sporttrecker darf nicht in einer Standartklasse an den Start gehen.

- Jeder Trecker wird mit Fahrer gewogen, hierbei gilt eine Toleranz von 100 kg.

 

 

 

 

 

Dieses Reglement wurde am 20.01.2002 in Rhade bei der Versammlung der Veranstalter beschlossen.

Die Teilnehmerliste sowie die Mitschrift, ist bei den Schlepperfreunden Erle-Rhade einzusehen.

Erweiterung und Änderung des Reglement wurde am 14.01.2005 in Brünen,2.12.2007 in Rhade bei der Versammlung der Veranstalter beschlossen.

 

 

 

 

 

 
 

 

 

 

 

 


Einverständnisserklärung zum Trecker-Treck der

                                                                                                                                             (Veranstalter)

 

Mit dieser Einverständnisserklärung und meiner Unterschrif darauf erkläre ich, das ich das Reglement für den         Trecker -Treck in                                  erhalten und verstanden habe. Außerdem erkläre ich das ich das ich mit dem Reglement einverstanden bin und das ich mich an alle Punkte des Reglements halten werde. Mir ist bekannt das wenn ich Punkte des Reglements missachte, ich von der Veranstaltung disqualifiziert werde.

 

 

Name, Vorname

 des Teilnehmers:

 


Straße:

 

Wohnort:

                                                                                                         

Team:

 

Trecker:                                                                                             

 

Unterschrift des

Teilnehmers für

die Annahme des

Reglements:

 

 

 

 

 

 

 

 

Für Minderjährige Teilnehmer!

 

Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten!

Hiermit erklären wir uns damit einverstanden das unser Sohn/unsere Tochter am Trecker Treck teilnimmt. Das Reglement ist uns bekannt und wir wissen das Schäden am Trecker nicht durch den Veranstalter versichert sind.

 

Unterschrift der Erziehungsberechtigten: